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Von Mendelssohn zu Libeskind

 

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Zwischen Rosenstrasse und Oranienburger - Jüdische Highlights in Berlin  
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In den letzten Jahrzehnten unterlag Berlin wie keine andere Stadt Europas massiven historischen Umbrüchen. Nach dem Fall der Mauer veränderte die Stadt ihr Gesicht radikal und gilt heute als führende europäische Metropole, vergleichbar einem New York Europas. Damit einhergehend hat auch das jüdische Leben ein zuvor unvorstellbares Wiederaufleben erfahren. Weithin sichtbare Symbole dieser Entwicklung sind renovierte historische Bauten wie die Neue Synagoge in der Oranienburger Strasse mit ihrer goldenen Kuppel, die große Synagoge in der Rykestrasse, aber auch neue Bauwerke wie das Jüdische Museum und das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas. Die jüdische Kultur Berlins wird zunehmend geprägt durch große Festivals wie die Jüdischen Kulturtage und das internationale jüdische Film-Festival.

Seit der Mitte des 13. Jahrhunderts haben sich Juden in Berlin niedergelassen, und seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gibt es kontinuierlich jüdisches Leben in der Stadt. Der Begründer der jüdischen Aufklärung, Moses Mendelssohn (gest. 1786) legte mit seinem Wirken den Grundstein für eine erste Blütezeit jüdischen Lebens im 19. Jahrhundert, das bestimmt war durch zunehmendes Selbstbewusstsein und wachsenden Liberalismus, aber auch an starken Tendenzen zur Assimilation krankte. Nach dem Ende des Kaiserreiches waren es vielfach jüdische Akteure, die Berlin zu einem Schauplatz von innovativen kulturellen, politischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Entwicklungen machten.

iese Hochphase beendeten die Nationalsozialisten abrupt. Während vor der Schoah (dem Mord an den europäischen Juden) ca. 170.000 Juden in Berlin lebten, waren es 1945 etwa 8.000.

Das Bild des gepackten Koffers war die zentrale Metapher für das jüdische Leben im Nachkriegsdeutschland. Unter den Bedingungen der deutschen Teilung war dieses in Ost und West von Stagnation bestimmt. Nach dem Mauerfall führt die jüdische Zuwanderung aus den ehemaligen GUS-Staaten zu einer Verzehnfachung der in Deutschland lebenden Juden. Mit dem zahlenmäßigen Anwachsen geht eine neue Pluralität an kulturellen, religiösen und sozialen Lebensformen, Angeboten und Bedürfnissen einher.

Mit einer Milk & Honey Tour bereichern Sie Ihre Sicht auf Berlin um jüdische Perspektiven. Dabei sind es nicht nur die jüdischen Orte, die wir Ihnen zeigen, sondern oftmals auch die jüdische Geschichte und die jüdischen Geschichten hinter den allgemeinen Sehenswürdigkeiten.

Von einer zweistündigen Rundgang im ehemaligen jüdischen Viertel bis hin zum mehrtägigen Programm mit Unterkunft, Verpflegung und Veranstaltungen bieten wir Einzelreisenden und Gruppen den Service ihrer Wahl.

 

Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Touren in Berlin wünschen, kontaktieren Sie uns bitte!